Hakodate

 

Auch wenn ich am liebsten noch in Sapporo bleiben würde musste ich so langsam aber sicher weiter, da mein Railpass nur 21 Tage gütlig ist. Das nächste Ziel auf der Nordinsel hatte ich schon im letzten Artikel erwähnt: Hakodate. Ums gleich vorweg zu nehmen: Auch Hakodate hat mir sehr gut gefallen. Daher wurden aus den geplanten zwei Tagen am Ende vier. Die Folge davon ist, dass ich nicht mehr auf die Südinsel Kyushu fahren werde, da es einfach zeittechnisch zu knapp wird. Kyushu spar ich mir dann einfach für 2013 auf. Aber zurück zu Hakodate. Die Stadt hat mit ca. 200.000 ein zehntel weniger Einwohner als Sapporo. Daher gibt es keine u-Bahn, sondern eine Tram. Die Aussicht auf die Stadt bei Nacht vom Berg zählt zu den Top drei Nachtaussichten (gibts das Wort?) in Japan. Berühmt ist auch die Festung, die nach westlichem Stil errichtet wurde. Ansonsten hat Sapporo viele kleine Dinge zu bieten, die ich aus Faulheit jetzt nicht aufzählen will. Schau euch einfach die Fotos an! Erwähnenswert ist vielleicht noch das Hakodateyma Hostel, das an einem Berg liegt und von dem man ein super Sicht auf die Stadt hat. Zudem konnte ich hier endlich mal wieder auf Tatami Matten schlafen. Ach ja, das Hostel war aufgrund der Nebensaison wie auch schon in Sapporo so gut wie leer.
Wettertechnisch wird es hier im Norden so langsam Winter. Die Tage werden kürzer und Nächte sind in der letzten Woche spürbar kälter geworden. Da ich keine wärmere Kleidung dabei habe und die Japaner ihre Häuser nicht isolieren fahre ich jetzt für einen Tag nach Tokyo zurück. Dann Richtung Westen.

Next Up: Kanazawa.

 

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  1. Rod

    Der Meerblick ist ja wohl überragend!
    Die bebilderten Gullideckel erinnern mich an die damals in Hiroshima… Gibts die in jeder größeren Stadt?

  2. Princess
  3. Ju Hu

    @Princess: Das ist ja mal richtig ekelig!!!

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