Hoi An – Die Hälfte Vietnams hinter mir

 

Die Busfahrt von Nha Trang nach Hoi An hat dann doch 13 Stunden gedauert. Ich bin zwar im Nachtbus gefahren, in dem man sich hinlegen kann, aber die Busse sind leider nur für Personen bis maximal 1,80 Meter konstruiert. Bei über 2 Meter wird es recht schwer eine bequeme Schlafpostition zu finden. Die einzige Lösung ist vermutlich sich vor der Fahrt die Beine ab dem Knie zu amputieren. Nach 13 Stunden mit einigen wenigen Pausen bin ich dann total übermüdet am Morgen in Hoi An angekommen.

Insgesamt habe ich in Hoi An drei Tage verbracht, wobei der erste nicht wirklich zählt, da ich aufgrund totaler Übermüdung so gut wie nichts gemacht habe. Am zweiten Tag habe ich mir dann die Altstadt inklusive historischer Gebäude, sowie den Markt angeschaut und war nach dem Tag unendlich genervt von den Verkäufern und Restaurants. Im Sekundentakt wird am angelabert. Sir look here, Sir buy this, Sir come to my restaurant, Where you go, usw. Es geht mir sowas von auf die Nerven!!!

Der zweite Tag war dann deutlich besser als der erste. Ich bin früh aufgestanden habe mir einen Roller gemietet (Höchstgeschwindigkeit mit Rückenwind auf halb kaputten Straßen war 100 km/h) und bin zu der Tempelstadt My Son gefahren. 1,5 Sunden mit dem Roller hin und 1,5 Stunden zurück. Die Tempel waren ganz nett, aber wenn man kurz vorher in Kambodscha war sind sie etwas langweilig. Dafür war die Fahrt mit dem Roller wirklich schön. Vor allem wegen der Landschaft. Nachdem ich wieder in Haoi An zurück war bin ich gleich zu den Marble Mountains weitergefahren und bei unmenschlichen Temperaturen bis auf die Spitze gelaufen, was sich wirklich gelohnt hat, da die Aussicht fantastisch ist.

Abends habe ich dann festgestellt, dass ich auf der Handoberfläche keine Sonnencreme hatte und mir nach mehreren Stunden auf dem Roller einen schönen Sonnenbrand geholt habe. Siehe Foto.

 

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