Nordlich des Polarkreises – Tromsø

Seit Jahren wollte ich in den Norden und mir unter anderem die Nordlichter anschauen. Jetzt hat es endlich mal geklappt und wir waren vom 24.12. bis 31.12 in Tromsø und Umgebung. An diesen beiden Tagen haben die Flüge von Frankfurt aus nur die Hälfte gekostet verglichen mit anderen Tagen während der Weihnachtszeit. Außerdem hatten wir ein Hotel in der Altstadt direkt bei der Dorfkirche, nur ein paar Minuten zu Fuß von Hafen weg. Flüge und Hotel hatte ich zum Glück beides im September schon gebucht, da es im Laufe des Oktobers und weiter immer teurer wurde.

Die ersten vier Tage war die Temperatur knapp unter Null Grad, es hat immer mal wieder geschneit, aber insgesamt wirklich super. An diesen ersten vier Tagen hatten wir auch unsere gebuchten Ausflüge gemacht. Danach stieg die Temperatur leider bis zur Abreise auf drei bis vier Grad an und der viele Schnee ist geschmolzen, es hat viel geregnet und war teilweise recht stürmisch. Dadurch war dann auch sehr viel Wasser und Matsch auf den Strassen. Was wir in der Woche gemacht haben war: Nordlichter anschauen, Schneemobil fahren, Wale beobachten, die Stadt anschauen, viel Sushi essen und einkaufen. Die Preise sind im Durchschnitt ungefähr auf dem Niveau von Zürich. Budget Backpacking ist also nicht möglich, zumal man für vieles Touren buchen muss. Da wir im Winter da waren hatten wir auch keine Sonne, es ist nur zwischen 11 und 13 Uhr etwas heller gewesen, ansonsten war es immer dunkel.

Für die Nordlichter am ersten Tag gibt es einen eigenen Blog Eintrag. Für das Schneemobil am zweiten sind wir am späten Nachmittag mit dem Bus ca. 2 Stunden ins Landesinnere gefahren, haben dort warme Kleidung und eine Einweisung wie man ein Schneemobil fährt bekommen. Danach ging es in einer Gruppe von ca. 16 Personen (zwei pro Schneemobil) für ca. 2-3 Stunden durch die Wildnis. Schneemobil fahren ist wirklich anstrengend, mach aber viel Spass. Leider gibts davon keine Fotos, da ich meine Nikon Kamera nicht mitgenommen haben und die Smart Phones sich bei der Kälte abgeschaltet haben. Nach der Tour gab es noch Renntiereintopf zu essen und dann ging es mit dem Bus wieder zurück nach Tromsø.

Am dritten und vierten Tag sind wir nur durch die Stadt gelaufen, haben das Polarmuseum angeschaut, Fotos gemacht und einfach etwas entspannt. Am fünften Tag war das Wetter dann schon nicht mehr so gut und wir sind mit einem kleine Boot (8 Personen) am Morgen zum Beobachten von Walen gefahren. Am Anfang hat das Boot etwas geschwankt, aber es war eigentlich noch ganz lustig. Als wir dann aber aus den Fjorden etwas raus gekommen und bei den Walen angekommen sind, war es sehr regnerisch, windig und wir hatten sehr hohe Wellen. Das hat dazu geführt, dass ich (und andere) nicht viel Zeit hatten für die Wale, da wir uns immer wieder übergeben mussten und es mir wirklich sehr schlecht ging. Für ein paar Fotos hat es zwar noch gereicht, aber unter den Umständen ist mir leider kein gutes Foto gelungen. Nach sechs Stunden waren wir wieder zurück an Land und so langam ging es es mir wieder besser.

Die letzten Zwei Tage war das Wetter dann so schlecht, dass wir oft Sushi essen waren und einfach etwas eingekauft haben. Am letzten Tag sind wir noch mit der Seilbahn auf den Berg (Fjellheisen) neben Tromsø gefahren, aber es war extrem stürmisch, so dass wir schnell sehr Nass waren, nichts gesehen haben und dann wieder zurück in Hotel sind.

 

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