Sichuan Road Trip Tag 2: Duschen mit kaltem Gebirgswasser

 

Am zweiten Tag sind wir früh einige Stunden im Nationalpark gewandert und haben Fotos gemacht. Anschließend ging es weiter durch wirklich schöne Natur. Ab knapp 4000 Meter sind dann irgendwann immer weniger Bäume vorhanden und es sieht recht leer aus. In dieser Gegend wohnen außerdem viele Menschen aus Tibet. Daher sehen die Häuser, Tempel und Berge mit rießigen Schriftzügen sehr ähnlich aus wie in Tibet. Auch die Straßen werden hier oben, trotz umfangreicher Baumaßnahmen, immer schlechter und matschiger. Es wird wohl noch Jahrzehnte dauern bis die Infrastruktur hier so gut ist wie in den Städten. Zudem wird es immer kälter. Die Temperatur ist im mittleren einstelligen Bereich und Nachts wird es ohne Sonne richtig kalt. Da die Häuser keine Isolierung und keine Heizung haben ist die einzige Hilfe in der Nacht die elektrische Wärmedecke.

Im Hotel am Abend des zweiten Tages gab es dann plötzlich kein warmes Wasser mehr. Natürlich als ich gerade mit Shampoo unter der Dusche stand. Ich durfte mir dann mit eisekaltem Gebirgswasser (ca. 4 Grad) die Haare waschen. Danach war ich dann erstmal eine Stunde mit der Heizdecke im Bett gelegen um mich aufzuwärmen.

Da die Strasse, die wir am nächsten Tag nehmen mussten tagsüber gesperrt war, durften wir um 2 Uhr früh aufstehen und weiterfahren. Also gab es diese Nacht nur ca. 2-3 Stunden Schlaf.

 

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